Salieri vs. Mozart
Wir schreiben den 01. Oktober 2023 und ich habe bis gerade eben noch nach einer Inspiration für einen Artikel gesucht, den ich am Dienstag, dem 24.10.2023 (also praktisch heute :-)) veröffentlichen könnte. Also habe ich bei wikipedia eben jenes Datum eingegeben. Ich wollte nach irgendeiner Person, die an diesem Tag geboren wurde oder gestorben ist, suchen. Mein Kalkül war, dass irgendein Name schon einen Stream of Consciousness bei mir auslösen würde. Zack! Und da war bei den am 24.10. Geborenen plötzlich ein Name, bei dem es bei mir ploppte: der Schauspieler F. Murray Abraham! Dieser spielte den Salieri im Film „Mozart“Amadeus„. Der Dramaturgie wegen, hat man ihn dort als Gegenspieler Mozarts, ja sogar als dessen Widersacher, charakterisiert. Nach all dem, was ich darüber gelesen habe, war das Verhältnis der Beiden nicht derart angespannt, wie es im Film dargestellt wurde.
Bolland und Bolland
Ich sollte zum Punkt kommen! Bei Mozart wiederum musste ich, und das ist nun mal ziemlich naheliegend, an Falco und seinen legendären Song „Rock me Amadeus“ denken, der weltweit wie eine Bombe einschlug. Natürlich waren später noch „Jeanny“ und dessen Fortsetzung „Coming home (Jeanny Part 2)“ größere Hits für Falco. Aber dann wurde es ein klein wenig ruhiger um den Mann, nicht unbedingt in den deutschsprachigen Ländern, aber ,weltweit betrachtet, schon. Für sein 1988er Album „Wiener Blut“ engagierte Falco wieder das niederländische Brudergespann Bolland und Bolland, die ihm sowohl als Songwriter als auch als Komponisten halfen. Bolland und Bolland waren damals in den 80ern ein ziemlich erfolgreiches Proudzentenduo und 1982 auch für den einzigen Status Quo– Song verantwortlich, den ich freiwillig anhören mag, den aber Status Quo– Fans vermutlich lieber ungeschehen machen würden: „In the army now„.
Treffen bei Falco
Als ich noch in meinem Dorf wohnte, ging ich früher ziemlich oft zum Nachbarn, einem Mann, einem Freund, der zwar 15 Jahre älter war als ich, aber gleichermaßen leidenschaftlich wie ich Musik hören und genießen konnte. Obwohl unsere Geschmäcker recht unterschiedlich waren, trafen wir uns oft, um uns gegenseitig unsere neuesten CD- Errungenschaften vorzuspielen. Er war der Progrocker, ich der Popper. Bei Falco allerdings, trafen sich unsere Vorlieben. Irgendwann hatte er sich eine Falco– Best- of gekauft die er mir eines Tages vorspielte. Für mich war das eine Art Falco– Erweckungserlebnis. Insbesondere den poppigen Sound der Bolland und Bolland– Produktionen mochte ich sofort.
Im Traum gehören die Sterne uns
In „Satellite to Satellite“ verliebte ich mich sogar. Beinahe als Gedicht trägt Falco hier die Strophen vor. Der Pathos darin hat mich am Anfang des Songs sofort emotional gefangen genommen. Und dann plötzlich expolodiert der Track klanglich in einen dermaßen mitreißenden Refrain, dass man unweigerlich Gänsehaut bekommt. Wow! Ich hoffe, Euch gehts genauso. Und damit wünsche ich Euch viel Spaß mit Falco und „Satellite to Satellite„.
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