Stich ins Herz
Ich fang‘ mal von vorn an. Es gab eine Reihe von Kandidaten heute, die mich alle so einigermaßen begeistert haben. Zuerst rutschte da der kleine Liebeskummer- Song „Who’s your boyfriend“ von Royel Otis in meinen Smash- Suche- Feed. Was für ein trauriges Video! Da verliebt sich ein Barkeeper binnen kürzester Zeit in eine schöne Dame, die mit ein paar Freundinnen in seine Bar gekommen ist. Und das, was sie da macht, kann man nicht anders als Anbaggern auffassen. Und ich kann den armen Kerl verstehen. Natürlich hat er sich sofort in diese bildhübsche Dame verliebt. Und am Ende, ihr ahnt es, kommt ihr Freund in die Bar. Sie springt auf, eilt auf ihn zu und küsst ihn innig. Der Stich ins Herz des Barmanns muss unermesslich weh getan haben. Aber! Nicht nur das Video ist toll. „Who’s your boyfriend“ ist wirklich ein netter kleiner handgemachter Popsong.
Adela lässt Madonna alt aussehen
Die Woche hatte noch mehr zu bieten. Plötzlich rauschte da „Politix“ der Neuseeländer Balu Brigada in mein Ohr. Nette kleine Mischung aus Indie- Rock und Pop. Achso, ich vergaß noch den Song „Sacrifice“ von Mariah The Scientist. Dieses Lied kam nämlich zuallererst zu mir, diese schöne kleine Ballade, die an Mid- 80s R ’n‘ B erinnert. Auch nicht schlecht. Ich war aber heute leider nicht so ganz on R ’n‘ B- Stimmung. Der Song „Sex on the Beat“ lässt Madonnas Video zu „Open your heart“ übrigens aussehen wie ein braves Tänzchen der Strickerfrauen. (Nichts gegen Stricken. Ich liebe gestrickte Socken im Winter.) Jedenfalls, „Open your heart“ fand ich als Teenager unfassbar sexy. Adelas „Sex on the beat“ jedoch….hui! Nicht falsch verstehen. Der Song ist an sich ein toller Popsong. Das sexy Video gibt’s on top dazu und nicht um einen eventuell schlechten Song visuell zu überdecken.
Automatische Liebe
Jean Dawsons „Rock a bye baby“ klingt so, als hätte sich Prince 1983/1984 mal vorgenommen, einen ganz stringenten, nicht aus irgendwelchen Fugen geratenen, Pop- Song zu schreiben und zu produzieren. Und auch dieser up- tempo- Song geht gut ins Ohr. Der vorletzte Song, den ich hier erwähnen möchte und der es mir auch ziemlich angetan hat, ist „Adriatic“ von Westerman. Andrew Eldritch (The Sisters of Mercy) macht einen auf Talking Heads. Der Song ist so neben der Spur, dass ich einfach nur erstmal fasziniert bin. Ob ich ihn mag, weiß ich noch gar nicht so recht. Der großartigste musikalische Beitrag stammt in dieser Woche jedoch von Nourished by time und heißt „Automatic Love„. Das Ding sprengt einige Genregrenzen und ist schlichtweg genial. Viel Spaß damit.
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