Manche Songs sind „Grower“
Als ich Ende letzten Jahres meine Top Ten für das Jahr 2024 fertigstellte, setzte ich „Takes one to know one“ auf Platz 6. Aber manchmal ist es eben so, dass man die Qualität eines Songs oder wie man damit connecten kann, erst später objektiver beurteilen kann. Neulich hörte ich „To the moon and back“ von Savage Garden mal wieder irgendwo im Saturn. Ich war mal wieder ziellos shoppen. Ich musste im Übrigen gerade mal schauen, wie alt das Teil ist. Der Song wird nächstes Jahr 30 Jahre alt! Wie schnell nur vergeht die Zeit. Oh mein Gott. Laut wikipedia wurde der Song am 4.11.1996 veröffentlicht. Da hatte ich gerade mein Abitur in der Tasche und arbeitete als Zivildienstleistender. Als Solcher fuhr ich mit einem kleinen Polo mit Caritas- Aufkleber an den Seiten durch den Landkreis, um bedürftigen Menschen im Haushalt zu helfen. Im Radio lief dieser Song damals in Dauerschleife.
Ein phänomaler Pre- Chorus
Ich drücke es mal etwas spitz- züngig aus: Der Song lief so oft im Radio bis ihn auch wirklich der letzte Mensch auf Erden liebte. Ich tat das auch. Aber als ich den Song vor ein paar Tagen im Saturn hörte, war sein Zauber für mich etwas verblasst. Worauf ich hinaus will: „Takes one to know one“ war für mich Ende letzten Jahres auf der 6. Doch mein Kopf summt unaufhörlich diese Melodie des Refrains. Und diese Stelle im Pre- Chorus, in welcher Jordan Miller im 2/4- Takt über einem 4/4- Takt singt: „Anti-social, maladjusted – Non-commital, can’t be trusted – That’s so us and …“ ist einfach mal so mega geil. Mittlerweile ist der Song bei mir nachträglich auf die 3 gerutscht. Vorn bleibt das unsterbliche „Messy“ von Lola Young, gefolgt von Donny Benéts „Forbidden Love“ mit dessen phänomenelem jazzig anmutendem Ende.
No Hard Feelings
Das Vinyl von „No hard Feelings“ ist, Stand 31.08.2025 leider noch nicht bei mir eingetroffen…trotz Vorbestellung. Daher musste ich es mir erst mal digital reinziehen…über tidal. Und was soll ich sagen? Es gibt auf diesem Album einfach fast keine Ruhepause. Die englische wikipedia hat für die kanadischen Musikerinnen einen Haufen verschiedene Musikgenres in die Background- Infos geschrieben. Ich glaube, „Dance- Rock“ trifft es noch am Ehesten. Man kann einfach nur dazu tanzen. Die Stimmfarbe von Jordan Miller ist einfach mal eine herrliche Mischung aus Sehnsucht, Eifersucht, Leidenschaft, Liebe und Wahnsinn. Und die Refrains der Songs sind Mitsingsongs vom ersten Moment an, in dem man sie hört. Momentan glaube ich, dass „Lesbian of the year“ mir eventuell am Besten mundet – das einzige halbwegs ruhigere Stück auf dem Album. Und das ist dann auch mein Anspieltipp. Viel Spaß Euch nun mit The Beaches und „No Hard Feelings„.
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