Lakritze und Schokolade
Da ich bis Mitte August 2,5 Wochen mit meiner Familie in Dänemark und Schweden unterwegs war, bin ich jetzt eher wieder ein Lakritzefan geworden. (Ich bin von uns Fünfen übrigens der Einzige, der Lakritze zu mögen scheint … abgesehen von unseren beiden Hunden. Die würden alles fressen … vermutlich auch Lakritze.) Aber wie auch immer: Caroline Kingsbury hat mir mit ihrem Song „Chocolate“ auch wieder Schokolade schmackhaft gemacht. Ich habe gerade mal in meinen Browser- Verlauf geschaut. „Chocolate“ ist mittlerweile das dritte Lied von Caroline Kingsbury welches ich mir näher zu Gemüte geführt habe. Am 29.10.2024 hatte ich mir mal „Fly too close“ auf youtube angesehen und -geschaut. Und am 27.05.2025 überzeugte mich dann „Shock treatment“ fast so weit, mal einen Artikel über diese Dame zu schreiben. Aber wie sagt man immer: Aller guten Dinge sind drei.
Ein vorzügliches Destillat
Und so geriet sie mit „Chocolate“ irgendwie während meines Dänemark- Urlaubs am Limfjord in Mitteljütland wieder in der Fokus. Und dort, an dem netten kleinen Strandhaus mit eigenem Zugang zur Krötenwiese und Steinstrand kam diese zuckersüße Versuchung über mich, bei der ich irgendwie den Eindruck hatte, jemand hätte versucht, das jeweils Beste aus Falcos Video (das Ende) zu „Jeanny“ und The Cars‚ Video zu „Drive“ herauszuholen und es in ein eigenes Song- Video zu packen. Um es vorweg zu sagen: Ich habe beide Songs (und deren Videos) schon immer geliebt und Caroline Kingsburys Destillat daraus ist einfach auch großartig. Der Song für sich genommen ist sehr viel mehr upbeat als die o.g. beiden Songs, klingt aber ebenso 80s- new- wavig- poppig wie jene.
Viele Facetten clever vermischt
Ein bisschen Punk ist im Übrigen auch dabei. Und so wirkt diese tolle Referenz an die frühen bis mittleren 80er musikalisch auch wie eine Mischung aus Cindy Lauper und Billy Idol. Beide sahen damals auch haartechnisch sehr wild aus und Billy Idol verkörperte zudem die Aura eines harten Rockers. Als Teenager und junger Erwachsener habe ich ihm die Rolle auch abgenommen. Aber seien wir doch mal ehrlich! Was ist an „Eyes without a face“ und „Flesh For Fantasy“ eigentlich rockig? Nur die Optik, nicht aber der Sound. Das nennt man wohl Marketing. Und ich kann auch damit leben. (Nicht falsch verstanden: „Flesh for fantasy“ ist für mich irgendwo in meinen Top 20 der besten Songs der 80er!) Was ich mit all dem sagen will: Popmusik hat viele Facetten. Und Caroline Kingsbury vermischt diese sehr clever miteinander. Viel Spaß nun mit „Chocolate“ von Caroline Kingsbury.
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