Minusklicks durch Bandcamp
Ganz ehrlich: Natürlich habe ich, wie vermutlich jede(r) Blogger(in) auch, den Wunsch danach, einige Klicks einzusammeln. Trotzdem bin ich gerade im Begriff, wieder einen Artikel zu schreiben, über eine Band und einen Song, den kaum jemand hierzulande kennen wird und demnzufolge auch nicht bei google suchen wird. Aber das ist mir letztlich egal, weil es in diesem Blog um die Dinge geht, die mir gefallen. Und das sind manchmal ganz groß, heftige Chartbrocken. Und manchmal sind es auch die kleinen Nischen-Tracks. Heute gehts abermals um eine australische Band (nachdem ich vor kurzem im Rahmen des ESC über Voyager geschrieben hatte.) Die Band heißt RVG und der Track heißt „Nothing really changes„. Es handelt sich wieder einmal um eine bandcamp- Entdeckung.
It takes two
Letztlich sind es zwei Dinge, die mich von diesem Track überzeugt haben. In meinem Artikel über „It’s you“ von Dionne Warwick und Stevie Wonder erwähnte ich auch den Track „Never gonna let you go“ von Sérgio Mendes. Dieser wurde vom youtuber Rick Beato auseinandergenommen. Und dieser sagte nebenbei etwas Interessantes, was mir bis dato nicht aufgefallen war, was aber stimmt: Heutzutage enden Songs kaum noch mit einem Fade-out. Entweder gehen heute Songs mehrheitlich auf Alben ineinander über oder aber Sie enden mit irgendeinem (Knall-) effekt und sind dann einfach zu Ende. Der Song „Nothing really changes“ hat es mir vor allem auch angetan, weil er das gute alte Mittel des Fade-outs verwendet. Der ständig wiederholte Refrain am Ende des Songs verschwindet langsam in der Lautlosigkeit. Danke dafür, RVG. Bitte mehr davon.
Simpel muss nichts Schlechtes sein
Das zweite, was mich dazu bewegt hat, dieses Lied zu mögen und auf meinem Blog zu erwähnen, sind die wunderbare kreischend daherkommenden Synthieflächen ab etwa der Mitte des Songs. Der Song ist sonst relativ simpel gestaltet. Vier Akkorde wechseln sich mehr oder minder immer wieder ab. (Damit hatten Depeche Mode vor wenigen Monaten mit „Ghosts again“ mächtig Erfolg. Das ist nämlich ein ziemlich simpler, aber sehr clever produzierter und arrangierter Song.) RVG sind hier auch ziemlich pfiffig und packen die Synthieflächen, wie gesagt, erst ziemlich spät aus. Das verleiht dem zunächst so dahin klingenden Song noch einmal Würze. Mir gefällts. Ich hoffe, Euch auch. Mit ganz viel Fantasie klingt das Ding übrigens ein wenig nach einer rauheren Variante eines mittelprächtigen Alan-Parsons-Project– Tracks. Insofern wünsche ich viel Spaß mit RVG und „Nothing really changes„.
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