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sir Was: All I have

sir Was: All I have

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He did it again

Sir Was hat es wieder getan und bei mir einen smash gelandet. Dieser Mensch ist unglaublich. Seine Songs fangen häufig vollkommen unspektakulär an. Kurz nachdem ich „All I have“ gehört hatte, wollte ich mich, wie nahezu täglich, durch die weiteren aktuellen Neuerscheinungen durchwuseln. Schon als ich die ersten Takte eines anderen Songs gehört hatte, welcher heute (16.11.2023) erschienen war, musste ich abrechen und „All I have“ erneut hören. Nach diesem Song war Alles nichts. Das Absurde an „All I have“ ist, dass es in seiner ruhigen, lässigen Grundstimmung gar nicht darum bettelt, gemocht zu weden. Auf mich hat es aber sofort seine Sogwirkung entfaltet.

Fassungslos

Ein ziemliche cooles E-Gitarren- Solo (ohne Übersteuerungseffekte) lässte sich im letztes Drittel des Songs ausreichend Zeit. Davor begeistert sir Was durch einen mehrstimmigen Refrain und einen geilen Saxophon-sound, der sich beim zweiten Hinhören als Gesangseffekt herausstellt. Und wie auch schon mein Nummer-1-Song aus dem Jahr 2019 lässt sir Was das Lied mit einem Bandsalat- Effekt enden. Damals hatte ich mich unsterblich in „Deployed“ von ihm mit Little Dragon als feature verliebt. Und wenn man bedenkt, dass der Schwede Joel Wästberg, denn so heißt der gute sir Was mit richtigem Namen, alles im Alleingang macht, ist man umso fassungsloser.

Kampf gegen Windmühlen

Und damit habe ich genau ein Hauptanliegen meines Blogs auch angesprochen. Es gibt so unfassbar, unzählig mega- talentierte KünstlerInnen da draußen, dass es vermutlich nicht nur mir manchmal ungerecht erscheint, dass diese einfach mal nicht von der Masse entdeckt werden. Es ist für mich manchmal wie ein Kampf gegen Windmühlen, wenn ich bei tidal oder wo auch immer nach neuen Songs suche. Dabei stoße ich auf so unglaublich gute, mit Liebe geschriebene, produzierte und interpretierte Songs, dass ich hier täglich 10 Artikel darüber schreiben könnte und trotzdem nicht fertig werden würde.

Nur ein Beispiel: Vor 1 oder 2 Jahren hat mich der Song „SYF“ von Temme Scott total hingerissen. Unglaublich: Die Frau war zwar schon der Opener für Taylor Swift, musste in der jüngerenVergangenheit, nach eigener Aussage, jedoch viele andere Jobs annehmen, um sich über Wasser halten zu können. Darüber hinaus sah sie auch keinen anderen Weg, ihr zweites Album zu finanzieren, außer ihre Fans auf Kickstarter nach Geld zu fragen. Das ist so bitter! Ich glaube, ihr habt meine Message verstanden; ich höre jetzt mal auf zu predigen und wünsche viel Spaß mit sir Was und „All I have„.

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